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Lungenkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten weltweit und eine der häufigsten krebsbedingten Todesursachen. Er entsteht im Lungengewebe, typischerweise in der Auskleidung der Atemwege. Lungenkrebs wird anhand der Zellen, in denen er entsteht, in verschiedene Typen eingeteilt. Früherkennung und Behandlung sind entscheidend für die Verbesserung der Überlebenschancen.

 

Arten von Lungenkrebs

1. Nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (NSCLC):

• Ist für etwa 85 % aller Lungenkrebserkrankungen verantwortlich.

• Umfasst die folgenden Untertypen:

• Adenokarzinom:

• Häufigster Typ, oft in den äußeren Teilen der Lunge zu finden.

• Tritt häufiger bei Nichtrauchern auf.

• Plattenepithelkarzinom:

• Entsteht in den zentralen Teilen der Lunge in der Nähe der Bronchien.

• Stark mit dem Rauchen verbunden.

• Großzelliges Karzinom:

• Ein seltener Typ, der überall in der Lunge auftreten kann und dazu neigt, schnell zu wachsen und sich auszubreiten.

2. Kleinzelliger Lungenkrebs (SCLC):

• Macht etwa 10–15 % aller Lungenkrebserkrankungen aus.

• Wird auch Haferzellkrebs genannt. Es wächst und breitet sich schneller aus als NSCLC.

• Fast ausschließlich mit starkem Rauchen verbunden.

3. Andere Typen:

• Seltene Formen wie Lungenkarzinoidtumoren (neuroendokrine Tumoren) und Mesotheliom, das mit Asbestexposition in Verbindung steht.
 

Risikofaktoren
 

1. Rauchen:

• Die häufigste Ursache für Lungenkrebs und für etwa 80–90 % der Fälle verantwortlich.

• Umfasst aktives Rauchen und Passivrauchen.

2. Umwelt- und Berufsbelastung:

• Radongas: Ein natürlich vorkommendes radioaktives Gas.

• Asbest: Häufig am Arbeitsplatz, wird mit Mesotheliom in Verbindung gebracht.

• Belastung mit Arsen, Dieselabgasen und anderen Karzinogenen.

3. Luftverschmutzung:

• Langfristige Belastung durch verschmutzte Luft erhöht das Lungenkrebsrisiko.

4. Genetische Faktoren:

• Eine familiäre Vorbelastung mit Lungenkrebs kann die Anfälligkeit erhöhen.

5. Strahlenbelastung:

• Vorherige Strahlentherapie der Brust.

6. Zugrundeliegende Lungenerkrankung:

• Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) oder Lungenfibrose.

Symptome

Die Symptome von Lungenkrebs treten häufig in fortgeschrittenen Stadien auf und können Folgendes umfassen:

• Anhaltender Husten, der mit der Zeit schlimmer wird.

• Blut im Auswurf (Hämoptyse).

• Schmerzen oder Beschwerden in der Brust.

• Kurzatmigkeit oder Keuchen.

• Heiserkeit.

• Unbeabsichtigter Gewichtsverlust und Müdigkeit.

• Wiederkehrende Infektionen der Atemwege wie Lungenentzündung oder Bronchitis.

Fortgeschrittene Symptome:

• Knochenschmerzen (wenn sich der Krebs auf die Knochen ausbreitet).

• Neurologische Symptome (z. B. Kopfschmerzen, Krampfanfälle oder Schwäche), wenn sich die Krankheit auf das Gehirn ausbreitet.

Diagnose

Unser Diagnoseprozess nutzt fortschrittliche Technologien, darunter:

  • Screening mittels Niedrigdosis-CT
  • 64 SLICE-PET CT-Scansysteme
  • PET-MRT für präzises Staging
  • Molekulares Profiling für die gezielte Therapieauswahl
  • Minimalinvasive Biopsieverfahren

Behandlungen 

Die weltweiten Behandlungsstandards für Lungenkrebs haben sich deutlich weiterentwickelt, und Apollo ist weiterhin führend in diesen Fortschritten. Die Behandlung bei Apollo integriert verschiedene Modalitäten, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind:

Chirurgische Innovationen:

  • Minimalinvasive videoassistierte thorakoskopische Chirurgie (VATS)
  • Roboterchirurgie mit dem da Vinci-System
  • Präzisionsresektionstechniken
  • Komplexe rekonstruktive Eingriffe

Fortgeschrittene Strahlentherapie:

Die Integration der Protonentherapie hat die Behandlung von Lungenkrebs revolutioniert durch:

  • Präzise Strahlendosen für Tumore bei gleichzeitiger Schonung des gesunden Lungengewebes
  • Reduzierung der Strahlenbelastung des Herzens
  • Ermöglichung der Behandlung bisher schwieriger Fälle
  • Verbesserung der Ergebnisse für Patienten mit eingeschränkter Lungenfunktion

Die Protonentherapie in der Behandlung von Lungenkrebs hat unseren Ansatz revolutioniert, insbesondere für:

  • Tumoren in der Nähe lebenswichtiger Organe 
  • Fälle, die eine erneute Bestrahlung erfordern
  • Patienten mit eingeschränkter Lungenfunktion
  • Lungenkrebs im Frühstadium, bei dem eine Operation nicht optimal ist

Prävention

1. Vermeiden Sie das Rauchen:

• Die mit Abstand wirksamste Präventionsstrategie.

• Beinhaltet das Aufhören mit dem Rauchen und das Vermeiden von Passivrauchen.

2. Minimieren Sie die Belastung durch Karzinogene:

• Radontests in Wohnungen und am Arbeitsplatz.

• Ergreifen Sie Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz.

3. Gesunder Lebensstil:

• Regelmäßige Bewegung und eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse.

• Vermeiden Sie nach Möglichkeit Luftverschmutzung.

4. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen:

• Niedrigdosis-CT-Scans für Personen mit hohem Risiko (z. B. starke Raucher über 50).

 

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